Seiten

Mittwoch, 17. August 2011

Beschäftigungsgrad

Der Beschäftigungsgrad einer Volkswirtschaft wird anhand seine Arbeitslosenquote gemessen. Sie ist die wichtigste Kennzahl zur Darstellung der Beschäftigungslage und des Ausmaßes der Arbeitslosigkeit. Dabei sind die registrierten Arbeitslosen diejenigen Personen, die Arbeit suchen, also als arbeitsuchend beim Arbeitsamt gemeldet sind. Liegt in einer Volkswirtschaft keine Arbeitslosigkeit vor, so spricht man von der Vollbeschäftigung. Diese zu erreichen ist recht unwahrscheinlich, da bedingt durch individuelle, saisonale, strukturelle, konjunkturelle und sonstige Gründe auch bei guter wirtschaftlicher Lage einen gewissen " Sockel an Arbeitslosigkeit " bedingen.   Es kann von hoher Beschäftigung gesprochen werden, wenn die Menschen die arbeiten wollen auch eine Arbeit finden.
Ein hoher Beschäftigungsgrad ist dann erreicht, wenn die Arbeitlosenquote unter drei Prozent liegt. Liegt die Arbeitslosenquote unter diesem Wert, so übersteigt die Zahl der offenen Stellen die der Arbeitslosenzahl und es wird von " Überbeschäftigung " gesprochen. Bei einer Arbeitslosenquote, die größer als drei Prozent ist, sind mehr Personen arbeitssuchend als als Stellen angeboten werden und es herrscht Unterbeschäftigung. Für 2010 wurde eine Arbeitslosenquote von 7,7 Prozent ermittelt. Arbeitslosigkeit führt bei den Betroffenen zu einer Einschränkung des Lebensstandards. Das verminderte Einkommen hat zur Folge das die Nachfrage insgesamt zurückgeht. und die Unternehmen ihre Produktion insgesamt einschränken müssen.

Dienstag, 16. August 2011

Gewaltenteilung

Das Prinzip der Gewaltenteilung - Staatsorgane und Ihre Aufgaben.
Das Grundgesetz hat die Ausübung der staatlichen Gewalt besonderen Staatsorgenen übertragen. die verteilung der staatlichen Gewalt auf unterschiedliche Organe nennt man Gewaltenteilung. Die Legislative oder auch gesetzgebende Gewalt liegt in den Händen des obersten gesetzgebenden Organs, des Bundestages. Die Abgeordneten des Bundestages werden alle vier Jahre vom Volk direkt gewählt. Die exekutive oder aus ausübende Gewalt übt die Bundesregierung aus. Dabei bestimmt der vom Bundestag gewählte Bundeskanzler die Richtlinien der Politik. Die Judikative oder auch rechtsprechende Gewalt liegt beim Bundesverfassungsgericht und bei den Bundes- und Ländergerichten. Das Bundesverfassungsgericht als Hüter des Grundgesetzes schlichtet Rechtsstreitigkeiten zwischen den anderen Staatsorganen und achtet darauf, das Gesetze nicht verfassungswidrig sind.

Montag, 15. August 2011

Globalisierung III

Das Kapital kennt weder Vaterland noch Gefühle. Wie Beduinen, die zu neuen Weidenplätzen ziehen, packen sie zusammen, weil Arbeit anderswo noch billiger ist. Manuel  Cavalho da Silva ist empört. Der Chef des portugisischen Gewerkschaftverbandes weist darauf hin, dass innerhalb von nur drei Wochen drei ausländische Unternehmen ihre Zelte in Portugal abgebrochen haben. Wie der Gewerkschaftler warnen in Portugal auch Wirtschaftsewissenschaftler und Lokalpolitiker vor transnationalen Unternehmen., die als Investoren in strukturschwachen Regionen der Europäischen Union üppige Subventionen kassieren, sich aber davonmachen, sobald ihnen andernorts neue - und möglicherweise höhere - öffentliche Hilfen winken.
Durch einen Sprecher wird der Rückzug des Unternehmens mit den hohen Produktionskosten in Portugal begründet. Immerhin habe die Firma dort zwölf Jahre lang fertigen lassen. Er bestätigt, bei der Ansiedelung EU - Zuschüsse erhalten zu haben. Die vorgeschriebene Ansiedelungsdauer sei jedoch bereits vor 5 Jahren abgelaufen. Und so sieht die Rechtslage aus: unternehemen, die sich in wirtschaftlich rückständischen Regionen ansiedeln bekommen ihr Engagement durch Zusschüsse versüßt, die wiederum zu gleichen Teilen aus Nationalen Kassen und aus Brüssel kommen. Die Inverstoren gehen dabei die Verpflichtung ein, mindestens fünf Jahre vor Ort zu bleiben, an dem sie zuletzt Gelder aus Strukturfonds kassiert haben. In diesem Zeitraum ist der Arbeitsplatzabbau untersagt. Allerdings habe breits viele Unternehmen begonnen sich nach ablauf der Fristen nach Brasilien umzusiedeln.

Freitag, 12. August 2011

BWL Projektplanung

Umgang mit Risiken bei Projekten. Projektpläne sind zukunftsgerichtet und damit unsicher und mit Risiken verbunden. Diese Risiken sollten bereits im Vorfeld analysiert und in die Planung miteinbezogen werden.
Stakeholder: Als Stakeholder wird eine natüliche oder juristische Person bezeichnet, die ein Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses ( zum Beispiel eines Projektes oder der wirtschaftlichen Entwicklung eines Unternehmens ) hat.
Der Ausdruck Stakeholder stammt aus dem englischen. " Stake " kann " ( Wett - ) Einsatz, Beteiligung " übersetzt werden, " holder " mit Eigentümer, beziehungsweise Halter. Der Stakeholder ist daher jemand, dessen Einsatz auf dem Spiel steht und der Interesse an Wohl und Wehe dieses Einsatzes hat. Im übertragenen Sinne wird " Stakeholder " heutzutage aber nicht nur für Personen verwendet, die tatsächlich einen Einsatz geleistet haben, sondern für jeden, der ein Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses hat, auch zunächst scheinbar Unbeteiligte wie Kunden oder Mitarbeiter.
Ein alle Aspekte des Begriffes " Stakeholder " umfassender Ausdruck deutschen Ursprungs existiert in der Literatur nicht. Verwendete Näherungen sind " Anspruchsträger ", " Interessenten und Betroffene ", " Interessierte Kreise " und bei Projekten " Projektbeteiligte " und " Projektbetroffene ". Im Marketing setzt sich hierbei der Begriff  " Anspruchsgruppen " langsam durch

Donnerstag, 11. August 2011

Gemeinschaftskunde - Warum Frauen keinen Nachwuchs wollen III

In Ländlichen Gebieten leben die wenigsten kinderlosen. Auch das Bildungsniveau spielt eine Rolle: In den vergangenen Jahrzehnten haben immer mehr Frauen mittlere oder hohe Bildungsabschlüsse erworben und viele von den Gutqualifizierten wollen ihr eigenes Geld verdienen. Da sich Familie und Beruf in den alten Bundesländern nicht ohne weiteres miteinander verbinden lassen, sinkt mit steigender Bildung und Erwerbstätigkeit der Frauen auch die Neigung, Kinder in die Welt zu setzen. In Westdeutschland ist jede vierte Meisterin und Akademikerin zwischen 40 und 75 Jahren kinderlos, bei Frauen mit niedrigerem Bildungsniveau ist es nur jede zehnte.
In Ostdeutschland hingegen ist es genau umgekehrt: Haben von den gering qualifizierten Frauen 12 Prozent keine Kinder, so sind es bei den Frauen mit einem hohen Bildungsabschluss nur 9 Prozent.
Migration als Faktor: die Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass Frauen mit ausländischen Wurzeln mehr Kinder bekommen als deutsche Frauen. So haben Migrantinnen häufiger drei oder mehr Kinder - so viel Nachwuchs ist in Deutschland eine seltene Ausnahme.

Quelle: Zeitschrift IWD, 29 Oktober 2009, Nr. 44 seite 3.


Mittwoch, 10. August 2011

Gemeinschaftskunde - Warum Frauen keinen Nachwuchs wollen II

Heute ist die sinkende Kinderzahl pro Mutter Hauptgrund für den Geburtenrückgang, sondern die voranschreitende Kinderlosigkeit.
Ob eine Frau in Deutschland im Laufe Ihres Lebens Mutter wird hat wohl vor allem Private Gründe. Doch es gibt auch andere Faktoren, wie der Blick in die Statistik zeigt: Ost-West Unterschiede: generell lässt sich feststellen, dass Frauen, die in Westdeutschland leben eher kinderlos bleiben als ihre ostdeutschen Pendants. Von Frauen, die zwischen 1964 und 1968 geboren wurden, sind in westdeutschland 22 Prozent kinderlos - doppelt so viele wie in den neuen Bundesländern. Frauen im Osten bringen also im Schnitt mehr Kinder zur Welt als westdeutsche Frauen -  das gilt sowohl für jene, die das gebährfähige Alter bereits überschritten haben, als auch für diejenigen Jahrgänge, die noch Kinder bekommen könnten. Erst bei ganz jungen, die gerade erst am Anfang ihrer Familiengründung stehen findet eine Annäherung an die Kinderzahl an das niedrige Niveau Westdeutschlands statt. Das gleiche gilt für das Alter der Erstgebährenden: Waren die Frauen im Osten früher bei der Geburt ihres ersten Sprösslings relativ jung, so steigt das Alter, in dem sie Mutter werden seit der Wende sukzessive an.
Wohnort: Bei der Kinderlosigkeit spielt nicht nucr das gesellschaftliche Umfeld eine Rolle sondern auch die Geografie. So gilt für ganz deutschland, dass der Anteil kinderloser Frauen in urbanen Gemeinden besonders hoch ist.

Dienstag, 9. August 2011

Gemeinschaftskunde - Warum Frauen keinen Nachwuchs wollen

In Deutschland kommen zu wenig Kinder auf die Welt: Derzeit hat jede dritte frau keinen eigenen Nachwuchs. Vor allem hochqualifizierte Frauen und solche, die in Großstädten leben, bleiben besonders häufig kinderlos.

Jede dritte Frau in Deutschland zwischen 16 und 75 Jahren ist kinderlos. Zu diesem Ergebnis kommt der Mikrozensus des statistischen Bundesamtes, eine jähliche Befragung von etwa 830000 Menschen. In diesem Jahr fragten die Statistiker nicht nur nach im Haushalt lebenden Kinden, sondern konkret nach Geburten. Damit leigen erstmals verlässliche Daten über den Umfang der Kinderlosigkeit in der Bundesrepublik vor. Wie sehr sich die Geburtenfreudigkeit im Lauf der Zeit verändert hat, zeigt ein Blick auf die einzelnen Altersgruppen: Von den Frauen, die zwischen 1964 und 1968 auf die Welt gekommen sind und bei denen die Familienplanung weitgehend abgeschlossen sein dürfte, sind im Schnitt 21 Prozent kinderlos. Bei den Geburtenjahrgängen 1933 bis 1938 verzichten lediglich 11 Prozent auf nachwuchs.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren nicht nur viele Frauen in Deutschland Mutter, die meisten hatten auch viele Kinder. doch allmählich setzte ein Geburtenrückgang ein. Zunächst nahm der Kinderreichtum der einzelnen Familien ab. Dieses Phänomen lässt sich bei fast allen Frauen beobachten, die zum Ende der 1940er Jahre das Licht der Welt erblickten. Die nachfolgenden Frauengenerationen, also die Geburtenjahrgänge ab 1949 bekamen nicht nur weniger Kinder als früher, sondern immer mehr setzten gar keine Sprösslinge mehr in die Welt.

Montag, 8. August 2011

Schlüsselqualifikationen

Die Globalisierung des Wettbewerbs, internationale Wirtschftsverflechtungen in Europa und der Welt, neue Technologien und ökologische Probleme führen zu veränderten Unternehmenssituationen und Unternehmensstrategien. Die die Anpassung an diese Veränderungen verlangt von der Ausbildung, dass berufsspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten verbunden mit persönlichen Qualifikationen vermittelt werden. Diese persöhnlichen Qualifikationen werden als Schlüsselqualifikationen bezeichnet. Der Auszubildende soll im Endeffekt nicht ausschließlich eine spezielle Fachkompetenz erwerben, sondern auch eine allgemeine berufliche Leistungsfähigkeit, um Problemlösungen für die tägöich neu gestellten Aufgaben finden zu können.
Hier eine Aufzählung aus der Arbeits und Berufspraxis:

  • Selbstständigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Verantwortungsbereitschaft
  • Eigeninitiative
  • Kreativität und Flexibilität
  • Problemlösungs und Entscheidungskompetenz
  • Denken in Zusammenhängen
  • Kommunikationsfähigkeit und Kooperation
  • Organisation und Durchführung einer Aufgabe
  • Einsatz von Lern- und Arbeitstechniken
  • Ausdauer und Belastbarkeit
  • Sicherheit in Kulturtechniken
  • Lernfähigkeit und Lernbereitschaft
  • Sprachkompetenz auch in Fremdsprachen

Freitag, 5. August 2011

Gemeinschaftskunde - Veränderung der Familie

Alltag vor fünfzig Jahren und heute
Noch vor fünfzig Jahren war die Ehe die einzig allgemein anerkannte Form des Zusammenlebens. Über 90 % der Bevölkerung haben damals geheiratet. Kinderlose Ehen waren die Ausnahme. Viele Ehen waren sogenannte Versorgerehen, in denen der Mann arbeitete und die frau sich um den Haushalt und den Nachwuchs kümmerte.
Aber nicht nur die Familie war anders, sondern auch ihr ganzes Umfeld. Die meisten Kinder besuchten die Hauptschule. Mit 14 oder 15 begannen sie eine Lehre oder arbeiteten als ungelernte Arbeiter. Arbeitskräfte waren gesucht. Berufswechsel oder auch beruflich bedingte Ortswechsel waren selten. Die Zugezogenen - das waren hauptsächlich Gastarbeiter oder Flüchtlinge aus der damaligen Deutschen Demokratischen Republik. Die Löhne stiegen und die Familien sparten auf das Häuschen und das Auto. Die Wohnungen waren kleiner. Man lebte enger aufeinander. Im Fernsehen gab es nur zwei Programme, schwarzweiß und erst ab dem Nachmittag. Außerhalb der großen Städte war das Freizeitangebot mager.
Heute sieht das Umfeld der Familie anders aus. Die Berufsaussichten nach der Ausbildung sind unsicher. darum kommt es auf einen möglichst hohen und guten Schulabschluss an. Die Berufsausbildung endet heute nicht mit 17 oder 18 Jahren, sondern geht erst mit 24 oder 25 zu ende. Entsprechend später stehen die Kinder finanziell auf eigenen Füßen. Sie ziehen später in eine eigene Wohnung, heiraten später und gründen später eine eigene Familie. Andere Lebensziele und andere Erwartungen an das eigene Leben und an den Partner verändern das Zusammenleben ebenso. Heiraten und Familie gründen sind heute kein Muss mehr.

Donnerstag, 4. August 2011

Strichcodes

Strichcodes oder Barcodes sind Binärcodes zur Darstellung von Zeichen für eine maschinelle Erkennung. Jedes Zeichen besteht aus einer Gruppe von Balken und Zwischenräumen. Die Zeichen schließen ohne Trennung aneinander. Endet ein Zeichen mit einer Lücke, so beginnt das Folgezeichen mit einem Balken und umgekehrt.
Die Information wird durch eine Strichbreite und bei vielen Codes auch durch eine Lückenbreite dargestellt. Die schmalste Strichbreite oder Lückenbreite heißt Modul. Die bekanntesten Strichcodes sind der EAN - Code ( Europäische Artikel Nummerierung ) und der Linearcode für Postleitzahlen. Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Strichcodes.

Beim EAN Code wird jede Ziffer mit sieben Binärzeichen verschlüsselt. Dabei werden drei unterschiedliche Verschlüsselungsarten verwendet: Der Zeichensatz A, der Zeichensatz B und der Zeichensatz C. Der Zeichensatz A hat rechts immer eine eins, das heißt einen Strich und besitzt eine ungerade Parität ( das bedeutet die Quersumme der Bits mit dem Wert eins ist ungeradzahlig ). Der Zeichensatz B hat  auch rechts immer eine eins, besitzt aber eine gerade Parität. Der Zeichensatz C schließlich hat stets links eine eins und besitzt eine gerade Parität. Die linken 6 Ziffern werden für deutsche artikel in der Zeichensatzfolge ABAABB verschlüsselt. Außer den Nutzzeichen für die Verschlüsselung der Artikelnummer gibt es noch zwei Randzeichen 101 und ein Trennzeichen 01010.

Mittwoch, 3. August 2011

ASCII - Code

Der ASCII - Code dient der Übertragung von Buchstaben und Sonderzeichen, die für die Darstellung von Text und für Schriftverkehr notwendig sind. ASCII ist die Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange. Jedes im code enthaltene Zeichen wird mit einer siebenstelligen Binärzahl codiert. Dies ergibt die Möglichkeit zwei hoch sieben, also 128 Zeichen darzustellen.
Um den Speicherraum besser auszunutzen und die Codierung stabieler zu machen verwendet man noch ein achtes bit als Prüfbit. Dieses Bit ist 1, wenn die summe der einer in dem jeweiligen Symbol ungerade ist. In nicht-englischen Sprachen verwendete Sonderzeichen – beispielsweise die deutschen Umlaute – können mit dem 7-Bitcode nicht vollständig dargestellt werden. Hierfür würden mindestens 8 Bit benötigt.
Da der Ascii Code keine Diakritischen Zeichen enthält ( Zeichen mit Anfügungen an das lateinische Grundsymbol ), welche in den meisten Sprachen verwendet werden, die auf Basis des lateinischen Alphabets ihr Schriftsystem führen gibt es durch die Einführung des Standard ISO 646 ( 1972 ) einige Probleme. dies war allerdings der erste Versuch, das Problem zu beseitigen. So ist etwa die ASCII-Position 93 für die rechte eckige Klammer (]) in der deutschen Zeichensatz-Variante ISO 646-DE durch das große U mit Umlautpunkten (Ü) und in der dänischen Variante ISO 646-DK durch das große A mit Ring (Kroužek) (Å) ersetzt. Bei der Programmierung mussten dann die in vielen Programmiersprachen benutzten eckigen Klammern durch die entsprechenden nationalen Sonderzeichen ersetzt werden.

Dienstag, 2. August 2011

Codierungen

Codieren heißt verschlüsseln und beim Vorgang des Codierens werden zwei Zeichensätze einander zugeordnet. Als Beispiel hierfür dienen etwa das Morsealphabet ( erfunden von Samuel Morse um 1830 ) und unser normales Schriftalphabet.
Einem A wird beispielsweise die Signalfolge kurz, lang zugeordnet, einem B die Folge lang, kurz, kurz, kurz einem S , kurz, kurz, kurz usw.
Der erste für die Elektrotechnik, beziehungsweise für informatiktechnische Anwendungen im Unterricht vorgestellte Code ist der BCD Code. BCD Steht dabei für Binary Coded Decimal und beschreibt eindeutig, worum es sich dabei handelt. Eine Dezimalzahl 1 . . . 9 wird dabei jeweils als vierstelliger Block aus binärzahlen dargestellt. Eine 1 ist dann eine 0001, eine 2 eine 0010 usw. Mehrstellige Dezimalzahlen werden dann als mehrstellige Blöcke dargestellt. Beispielsweise 12 als 0001 0010. Der BCD Code ist eigentlich ein Relikt aus Zeiten, in denen man den Aufwand der Wandlung zwischen interner Repräsentation und externer Darstellung gering halten wollte und hat nur noch sehr wenige Anwendungsbereiche.
Ein weiterer im Unterricht vorgestellter Code ist der Gray-Code, bei dem sich benachbarte Codewörter nur in einer einzigen dualen Ziffer unterscheiden.  Er dient als Kodierungsverfahren zur robusten Übertragung digitaler Größen über analoge Signalwege. Der Code ist nach dem Physiker Frank Gray benannt, welcher diesen 1952 patentierte.

Montag, 1. August 2011

Elektrischer Strom

Elektrischen Strom kann man sich als winzig kleine Teilchen vorstellen, die durch den elektrischen Leiter fließen. Eine Stromquelle erzeugt in einem Beispiel Druck in Form einer Rotierenden Spindel.
Elektrischer Strom kennt zwei Nenngrößen: die Spannung, die den Portentialunterschied zwischen den beiden Spannungspolen der Stromquelle angibt, benannt nach dem Italiener Alessandro Volta (* 18. Februar 1745 in Como, Italien; † 5. März 1827 in Camnago bei Como), dem Erfinder der Batterie und dem Begründer des Zeitalters der Elektrizität und die Stromstärke, die die Menge der Stromteilchen bezeichnet, die in einem gewissen Zeitraum durch den Leiter Fließen. Diese wird in Ampere gemessen, benannt nach dem französischen  Mathematiker und Physiker André-Marie Ampère (* 20. Januar 1775 in Lyon, Frankreich; † 10. Juni 1836 in Marseille .
Für Menschen ist ein Strom erst an etwa 24 Volt spürbar. Ab einer Spannung von 50 Volt kann es bereits gefährlich werden.
Elektrischer Strom wird mithilfe von elektrisch leitenden Metallen Transportiert, meistens Kupferkabel, die auch kurz Leiter genannt werden. Diese haben mit dem  Gerät mit Sprossen zum Hinauf- und Hinabsteigen, die links und rechts in zwei Holme eingepasst sind, nichts zu tun. In jedem Leiter-Kabel gibt es mehrere Adern mit unterschiedlichen Bezeichnungen und unterschiedlichen Funktionen.
L1 Steth für den Aussenleiter, N für den Neutralleiter und PE für protected Earth, den Leiter zur Erdung.

Freitag, 29. Juli 2011

Zahlensysteme

Im Zuge der Grundlagen der Digitaltechnik in ITS wurden auch unterschiedliche Zahlsysteme eingeführt, welche zur Berechnung oder Darstellung auf Computern eingesetzt werden. Begonnen wurde mit dem Binärsystem, welches Zahlen zur Basis 2 darstellt. Computer arbeiten im wesentlichen mit diesem System, welches den Stromfluß und eindeutige Signalwerte darstellt. Nachteilig ist allerdings die länge der Zahlen in ihrer Darstellung.

Hier ein kurzes Beispiel: 101101 = 32 + 8 + 4 + 1 = 45 Die Darstellung in der bekannten Dezimalschreibweise ist wesentlich kompakter, allerdings müssen hierfür auch jeweils 10 Diskrete Werte unterschieden werden bzw. Man muss, um die Zahl lesen zu können die Zahlsymbole 0 bis 9 kennen.

Ein weiteres System, das vorgestellt wurde ist das Oktalsystem mit der Basis 8. Hier ein Beispiel:
die Zahl 31 im Oktalsystem entspricht der dezimalen 25.

Schließlich noch das Hexadezimalsystem zur Basis 16. Da es aber nur zehn verschiedenen Zahlsymbole gibt verwendet man für die werte von 10, 11, 12, 13, 14 und 15 die Buchstaben A, B, C, D, E und F.

Die Zahl berechnet sich nun aus ihrer Stellwertigkeit ( die erste Stelle ist immer der Wert der Basis zur Potenz 0 ), der zweite Wert zur Portenz 1 usw.
Also binär 101101 = 32(=2^5)  + 8(=2^3) + 4(=2^2) + 1(=2^0) = 45

Im Binärsystem kann der wert, der zur Basis berechnet wird immer nur 1 oder 0 sein, was die Berechnung der Werte sehr einfach macht.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Grundlagen der Digitaltechnik

Im Unterricht zu ITS  haben wir mit den Grudlagen der Digitaltechnik beahndale. Begonnen wurde mit dem Unterschiedlichen Verlauf von Signalfunktionen. Im einem Achsenkreuz werden hier zur Veranschaulichtung mehrere Signalverläufe dargestellt. Es handelt sich hierbei um Signalverläufe wie beispielsweise den Spannungsverlauf in einem Kupferkabel.

Ein analoges Spannungssignal läuft stufenlos und unvorhersehbar. Dies entspricht in etwa einer stetigen Funktion. Zwischen den Funktionswerten liegen infinitesimal kleine Unterschiede. Die Anzahl der Funktionswerte ist aus diesem Grund unendlich groß.
Ein digitales Signal hingegen sieht eckig aus. Es gibt keine stetige Änderung der Kurve. Sie verläuft sprunghaft und sieht treppenförmig aus. Es gibt abzählbar viele Funktionswerte und jeder einzelne Wert ist leicht und eindeutig zu bestimmen.
Ein binäres Signal schließlich verfügt über lediglich 2 diskrete Funktionswerte. Die Kurve des Signals kann nur von 0 auf 1 oder von 1 auf 0 wechseln.

Solche Signale eignen sich zur Darstellung Binarer Zahlwerte, sofern eine konstante Samplelänge Vorausgesetzt ist, in der das Signal geändert werden kann. Das heißt, wenn während 2 Perioden das Signal konstat auf einem Wert bleibt wird dieser Wert als zwei aufeinander folgende Stellen gewertet. In der Praxis konnten sich solche Signale allerdings nicht durchsetzen, da sie durch ihren Verlauf sehr Fehleranfällig sind.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Content Management System

Ein Content - Management - System dient zur Verwaltung von webinhalten. Zu den bekanntesten Open-Source-CMS zählen Joomla, Drupal, TYPO3 und Wordpress. Laut Wikipedia sind Joomla und Wordpress die derzeit meistverwendeten CMS-Systeme.

CMS Systeme lassen sich in 4 Kategorien unterteilen:

1. Volldynamische Systeme, die die bei Aufruf angeforderten seiten jedesmal neu erzeugen. Die Vorteile solche Systeme liefen auf der Hand: man kann die Seitendarstellung oder Themes des CMS Systemes anpassen ohne jede Seite einzeln "anfassen" zu müssen. Eine bessere Strukturierung und einheitlichere Verwaltung sowie eine verbesserte Suchfunktion sind der Fall. Dies ist im Sinne des 3 Tier Modells. Die Seite kann personalisiert auf den Websurfer zugeschnitten werden, Inhalte können zusätzlich eingeblendet oder ausgeblendet werden. Problematisch kann allerdings sein, wenn bei hohem Besucherandrang die Seiten Serverseitig zu erzeugen. Im schlimmsten Fall kann der Server komplett ausfallen.

2 statische Systeme: Diese erzeugen die einzelnen Seiten aus Vorlagen abgelegter daten im Dateisystem oder der Datenbank. Diese Seiten brauchen keinerlei serverseitige Nachbearbeitung mehr und sind auch großen Mengen von Besuchern gewachsen. Allerdings bieten diese Systeme nur wenig Leistungen der heute erwarteten Anforderungen und sind nicht mehr Zeitgemäß.

3.Hybride CMS Systeme sind bei Ihrer Seitenerzeugung halbstatisch und nur Inhalte die dynamsisch erzeugt werden müssen werden zur Laufzeit ausgelesen. Die Inhalte wie das Seitengerüst, die Navigation und andere liegen statisch vor.

4. halbstatische Systeme generieren den Ihnalt auf statische weise, aber gleichzeitig auch dynamisch. De facto werden die inhalte dynamisch erzeugt, aber für die spätere Verwendung in statischer form abgelegt. Änderungen sind nicht so schnell möglich wie in Volldynamischen Systemen, aber die Performancevorteile machen dies wieder wett.

Dienstag, 26. Juli 2011

Übersetzungen

Einen Webshop für andere Sprachen fit zu machen ist eine Sache für Sich. Glücklicherweise haben die Entwickler bei Oxid weiter gedacht. Der Shop selbst verwendet eine Meta-Sprache. Mithilfe der Smarty - Compilierenden Template Engine ist es möglich für konkrete Bezeichnugen im Shop wärend der Laufzeit, für den Seitenaufbau und die Anderen häufigen Tätigkeiten einfach Platzhalter einzusetzen. So bekommen die Überschriften der Tabellen auf der Verbraucherseite im Code Kryptische Namen wie [{BILL_USER}]. Dieser Eintrag wird dann von smarty entsprechend der ausgewählten Sprache des Benutzers aufgelöst.
Ist die Sprache, die der User verwendet gerade Deutsch, und er oder sie klicken auf die Seite in der der Tag vorkommt schaut Smarty in der entsprechenden Zuordnungstabelle wie nun das Wort in dieser Sprach letzendlich dargestellt werden soll.

Im File ist das ganze dann etwa in der Form "BILL_USER" => "Kundenrechnung" abgelegt. Smarty ersetzt seinen tag also durch Kundenrechnung. Im Frontend bekommt der Nutzer selbstverständlich nicht mit was passiert. auf diese Weise kann aber die selbe Seite von einem englischsprachigen Nutzer aufgerufen werden.
In diesem fall Schaut Smarty in einer anderen Liste nach. Hier würde dann stehen: "BILL_USER" => "Userbill".
Der benutzer bekommt seine Sprache vorgesetzt und merkt nichts von dem raffinierten Ablauf. Aus diese Weise muss der Shop nicht für jede Sprache eine eigene Seite bereitstellen. Dieses Konzept ist beliebig erweiterbar und  es müssen nur weitere Sprachlisten hinzugefügt werden, um den Shop in anderen Sprachen nutzen zu können.

Die Wartungssprache ist PHP und English.

Montag, 25. Juli 2011

Das Stethoskop

Dieses Wohlbekannte medizinische Instrument ist wohl der beliebteste Artikel in unserem Webshop. Darum möchte ich diesem hin und wieder ausgesprochen kalten Gerät nun einen Blogeintrag widmen.

Erfunden wurden die ersten Versionen des Stethoskopes im 19. Jahrhundert. Die Bezeichnung Stethoskop leitet sich von dem girechischen Wort στηθοσκόπιο ab, was etwa mit stithoskopio ausgeprochen wird und etwa soviel wie "ich betrachte die Brust" bedeutet. Komischerweise, da es sich ja eigentlich um ein Stethophon handelt.

Der Vorgang des Abhörens wird in der medizinischen Fachsprache als Askulation bezeichnet. Das Stethoskop dient zur Beurteilung und Verstärkung von Geräuschen des Menschlichen oder Tierischen Körpers. Organe, die Geräusche produzieren, welche auf Ihren Zustand schließen lassen sind, wie wohl bekannt ist das Herz und die Lunge. Aber auch Darmuntersuchungen können oberflächlich mit dem Stethoskop durchgeführt werden. Auch die Sröhmungsgeräusche großer Blutgefäße werden mit dem Stethoskop beurteilt.

Freitag, 22. Juli 2011

Esoterische Programmiersprachen

Bachblütentee gets Brainf*cked.
Ich habe bereits einige Blogbeiträge über die sogenannten esoterischen Programmiersprachen verfasst. Allerdings waren bei meiner letzten Recherche einige Programmiersprachen die mich interessierten nicht dabei. Eine davon inst Brainf*ck. Jedenfalls gehe ich nun zurück und werde nocheinmal diese programmiersprache vorstellen.

Ich habe in meinen früheren Blogbeiträgen schon üner esoterische Programmiersprachen geschrieben und erzählt, das sie meistens keine praktische Anwendung haben und oftmals eine Spielerei oder einfach nur ein Witz sind. Allerdings können diese Sprachen einen hohen akademischen wert haben. Auch sehr erfolgreiche Programmiersprachen sind immerhin aus demselben Grund geschrieben worden. Nun wenigstens aus einem ähnlichen Grund. Grund für die verwirklichung dieser Programmiersprachen kann eine kreative, verwirrende oder abnormale Syntax sein, die den Benutzer vor unbekannte neue Herausforderungen stellt. Ein weiterer grund kann die Fähigkeit der Sprache sein selbst reproduzierende Programme (Quines) zu ermöglichen.

Die erste esoterische Programmiersprache stammt von Donald R. Woods und James M. Lyon. Ihr name lautet INCERCAL und implementiert wurde sie auf IBMs System 360.
Das sprachkonzept behinhaltete Sprünge mit Come From statt Goto und vor allen Operatoren musste ein PLEASE vorangestellt sein. War dies nicht der Fall galt das Programm als zu unfreundlich und wirde nicht kompiliert.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Views im Oxid Shop

Sämtliche regelmäßig im Shop verwendete "Ansichten" ( sogenannte Views ) befinden sich in Ihrem eigenen speziellen Ordner. Wird nun vom Benutzer eine Shopseite aufgerufen, so wird die Php-Klasse dieser View aufgerufen. Die View besorgt sich alle notwendigen Informationen ( etwa die Breadcrumb - Navigation, oder ob ein Benutzer eingelogged ist ) und führt ihre render() - Methode auf. Diese Render - Methode löst den Pfad der zur View gehörenden Template -  Datei auf. Jede View verfügt über eine Template-Datei, die für die den Sichtbaren Teil und die Darstellung des Ansicht zuständig ist. Gemäß des 3-Tier Modelles soll hier eine strikte Trennung zwischen Programmcode, Inhalt und Darstellung gewährleistet werden. Dies gelingt zum größten Teil mithilfe des Smarty-Engine, welche man auch als HTML-Präprozessor bezeichnen kann. Smarty ist in der Lage Sprachelemente aufzulösen und Methoden aufzurufen, die zur Darstellung der Seite erforderlich sind.
will man nun ein Theme anlegen um die Benutzeroberfläche des Shops zu "Customizen" also anzupassen, müssen für jede tpl. ( Template )  Datei des Shops eine eigene Teplate mit dem entsprechenden Corporate Design ( ist der falsche Begriff, die Template muss oder besser sollte einer Gestaltungsvorlage folgen, um den Shop einheitlich darzustellen. Uneinheitliche Shops sind möglich, führen aber zu Verwirrung beim Kunden ala :" Bin ich jetzt noch im Shop?" ) angelegt werden. Sicherlich ist eine simplere Möglichkeit zum erstellen von Themes in arbeit. Allerdings sehe ich nicht, wie man einfache Gestaltung UND einfach Entwicklung miteinander vereinen kann, da hierfür immer weitere Zwischenebenen in den Shop eingefügt werden müssen, die das Verständnis erschweren.